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Liveticker Ukraine-Krieg – Nach Angriff: Eigentümer des türkischen Tankers wollen Kiew verklagen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Nach Angriff: Eigentümer des türkischen Tankers wollen Kiew verklagenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti
  • 9.08.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Charkow, Dnjepropetrowsk, Sumy – Eisenbahninfrastruktur getroffen

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte die Eisenbahninfrastruktur getroffen, die im Interesse der ukrainischen Armee in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Sumy genutzt wird. Dazu hieß es aus dem Ministerium:

    "Das Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie Spezialisten der Drohnenstreitkräfte unter Einsatz der Geran-Drohne die im Interesse der ukrainischen Armee genutzte Eisenbahninfrastruktur zerstört haben: einen Eisenbahnkran, einen Reparatur- und Sanierungszug sowie eine Lokomotive in der Nähe der Ortschaft Losowaja in der Region Charkow; die Lokomotive eines Zuges in der Nähe der Ortschaft Kudaschewka im Gebiet Dnjepropetrowsk; die Lokomotive eines Zuges in der Nähe der Ortschaft Belany im Gebiet Sumy."

  • 20:37 Uhr

    The Sunday Times: Selenskijs Strategie des Terrors geht fehl

    Wladimir Selenskijs Strategie, mittels Angriffen auf zivile Ziele in Russland die Entschlossenheit Moskaus zu schwächen, eine Lösung des Konflikts in der Ukraine zu seinen Bedingungen zu erreichen, hat sich nicht bewährt. Dies erklärte der britische Politikexperte und Historiker Mark Galeotti in einer Kolumne für die Wochenzeitung The Sunday Times. Galeotti bezeichnete Selenskijs Strategie als "riskanten Schritt", der nicht die Ergebnisse gebracht habe, auf die er gehofft habe, und schrieb:

    "Die Hoffnungen, dass Angriffe tief ins Landesinnere die russische Wirtschaft untergraben könnten, erscheinen unbegründet. Auch die Bestände an Drohnen und Raketen der Ukraine sind begrenzt."

  • 20:15 Uhr

    Außenministerium: Mit Waffenhilfen aus Athen an Kiew werden ethnische Griechen getötet

    Moskau bedauert, dass Griechenland der Ukraine weiterhin militärische Hilfe leistet, zumal mit den an die ukrainischen Streitkräfte gelieferten Waffen unter anderem ethnische Griechen getötet würden. Dies erklärte der Direktor der zweiten Europaabteilung des russischen Außenministeriums, Juri Pilipson, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

    "Die griechischen Regierungsbehörden haben sich trotz des Widerstands der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung längst durch die Gewährung militärischer und sonstiger Unterstützung für das verbrecherische Regime von Selenskij diskreditiert. Mit den Waffen, die aus griechischen Arsenalen an das ukrainische Militär geliefert wurden, werden täglich Zivilisten getötet, die in der Konfliktzone leben. Darunter auch ethnische Griechen."

  • 19:59 Uhr

    Bericht: Überlastung und Konflikte provozieren Desertionen in der ukrainischen Armee

    Erschöpfung, Burnout und Konflikte mit Kommandanten sind einige der Hauptgründe dafür, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ihre Einheit unerlaubt verlassen. Dies erklärte Iwan Gorin, Stabschef eines separaten Reservebataillons des 199. Ausbildungszentrums der Luftlandesturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Ukrinform. Er betonte:

    "Einflussfaktoren sind Angst, Lebensgefahr, Selbsterhaltungstrieb, ständiger Kampfstress, psychische Erschöpfung und Burnout aufgrund des Militärdienstes. Einer der Faktoren für das unerlaubte Verlassen der Einheit sind Konfliktsituationen mit dem Kommandeur des Truppenteils."

  • 19:36 Uhr

    Selenskij: Kiew kann ohne Westen keine ballistischen Raketen herstellen

    In einem Kommentar gegenüber der Zeitung Strana.ua erklärte Wladimir Selenskij, dass Kiew ohne die Unterstützung westlicher Verbündeter nicht in der Lage sei, eigenständig eine Serienproduktion von ballistischen Raketen aufzubauen. Er wies insbesondere darauf hin, dass die Frage des großangelegten Einsatzes solcher Waffen offen bleibe, da nur ein Teil des Prozesses von der Ukraine abhänge. Seinen Worten zufolge gebe es in der Ukraine praktisch keine eigenen ballistischen Systeme, und die vorhandenen Exemplare stammten aus dem Ausland. Darüber hinaus betonte Selenskij, dass die westlichen Partner kein Interesse daran hätten, ballistische Waffen auf dem Territorium der Ukraine zu stationieren.

  • 19:12 Uhr

    Nahe Transbalkan-Pipeline: Bulgarien meldet Drohnenexplosion an Grenze zu Rumänien

    Eine Drohne ist am Samstag aus Richtung Rumänien in den bulgarischen Luftraum eingedrungen und kurz darauf nahe der Grenze explodiert. Nach Angaben von Bulgariens Premierminister Rumen Radew drang sie etwa 100 Meter auf bulgarisches Gebiet vor und stürzte rund einen Kilometer von einer Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline ab. Verletzte oder Gebäudeschäden gab es nicht. Der Drohnentyp und die Herkunft sind bislang unklar; Spezialkräfte untersuchen den Fundort.

    Die Drohne wurde weder im rumänischen noch im bulgarischen Luftraum rechtzeitig erkannt. Bulgarien will den Vorfall im Nordatlantikrat der NATO zur Sprache bringen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 18:43 Uhr

    Medien: Eigentümer des türkischen Frachtschiffs "Reyhan Sarı" bereiten Klage gegen die Ukraine vor

    Ende Juli hat eine ukrainische Drohne den unter türkischer Flagge fahrenden Trockenfrachter "Reyhan Sarı" im Schwarzen Meer angegriffen. Ein Besatzungsmitglied kam damals ums Leben, drei weitere Besatzungsmitglieder wurden verletzt.

    Nun bereitet die Firma T and O Denizcilik, der das Schiff gehört, gemeinsam mit 15 Besatzungsmitgliedern eine Klage gegen die Ukraine in Den Haag vor, wie die türkische Nachrichtenseite HaberDenizde erfuhr.

    In der Klage werde betont, dass zivile Handelsschiffe im Kriegsfall durch internationales Recht geschützt seien und nicht als militärische Ziele gelten könnten. Die Ukraine habe gezielt den Wohnraum des Schiffes ins Visier genommen, daher sei der Angriff vorsätzlich erfolgt und habe darauf abgezielt, Zivilisten zu töten.

    Die Drohnenattacke auf die Reyhan Sarı stelle ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar, heißt es in dem Medienbericht weiter. Sie sei unter Einsatz von Sprengstoff durchgeführt worden, der panzerbrechende Streumunition enthalten habe.  

  • 18:05 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Luftverteidigung wehrt mehr als hundert ukrainische Drohnenangriffe in einer Woche ab

    Ukrainische Kämpfer führen weiterhin kombinierte Angriffe auf Zivilisten und die Infrastrukturanlagen der Volksrepublik Donezk (DVR) durch, teilt der Republikchef Denis Puschilin mit. Eisenbahnknotenpunkte, Umspannwerke und weitere Energieanlagen würden zum Ziel der gegnerischen Angriffe, führt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post aus.

    In der vergangenen Woche konnten laut Puschilin 136 Drohnenangriffe mithilfe des Luftverteidigungssystems "Donbas-Dome" abgewehrt werden. Wie es heißt, sind an der Flugabwehr auch die mobilen Feuergruppen beteiligt.    

    Sprengstoffexperten hätten die zum Absturz gebrachten Drohnen neutralisiert und die Sprengköpfe zerstört, ohne Zivilisten oder Infrastruktureinrichtungen zu schädigen.

    Das System "Donbas Dome" diene als eine einheitliche Schnittstelle für sämtliche mobile Feuergruppen der DVR und empfange Daten über Startplätze gegnerischer Drohnen im Frontgebiet. Die Angaben würden umgehend an das russische Verteidigungsministerium und die lokale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB übermittelt.

  • 17:32 Uhr

    Kalaschnikow kündigt neue Munition mit über 100 Kilometern Reichweite an

    Alan Luschnikow, Chef des Konzerns Kalaschnikow, hat angekündigt, dass die russischen Truppen in Kürze die neue taktische, lenkbare Loitering-Munition "Kub-10ME" erhalten werden. "Kub-10ME" verfügt über eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern, hat ein KI-System sowie einen Gefechtskopf von etwa elf Kilogramm. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:

    "Es handelt sich um unser neues System Kub-10ME, eine taktische, lenkbare Loitering-Munition. Wir haben die Flugzelle überarbeitet; die Reichweite beträgt nun mehr als 100 km, und das System ist mit einem Suchkopf ausgestattet, der Elemente künstlicher Intelligenz nutzt, sowie einem 11-kg-Gefechtskopf. Die Auslieferung an die Armee hat bereits begonnen, und das System wird in Kürze an der Front zum Einsatz kommen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.