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Liveticker Ukraine-Krieg – NYT: Kiew leidet unter Mangel an Patriot-Raketen für Flugabwehr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – NYT: Kiew leidet unter Mangel an Patriot-Raketen für FlugabwehrQuelle: Gettyimages.ru © Sean Gallup
  • 13.06.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:52 Uhr

    Streit um EU-Milliarden für Ukraine: Deutschland verzichtet auf Rückerstattung, Polen nicht

    Nach der Freigabe von 6,6 Milliarden Euro für die Rückerstattung aus dem EU-Friedensfonds eskaliert der Streit über die Verteilung. Während Polen und die Slowakei eine vollständige Erstattung für frühere Waffenlieferungen fordern, bestehen Deutschland und die skandinavischen Länder darauf, die Mittel an die Ukraine zu überweisen.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:30 Uhr

    Flugabwehr zerstört mehr als hundert Drohnen über Russland

    Einheiten der Flugabwehr haben 109 ukrainische Drohnen über Russland zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 7 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zwölf Gebieten des Landes und über dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:09 Uhr

    Medien: Trump und Selenskij treffen sich während G7-Gipfels

    US-Präsident Donald Trump reist nächste Woche zum G7-Treffen nach Frankreich. Laut Medienberichten wird er zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij an der Sitzung der Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Außerdem könnten Trump und Selenskij ein informelles Treffen abhalten.

  • 19:27 Uhr

    AKW Saporoschje: Reparaturen an einer der externen Stromleitungen abgeschlossen

    Mit dem Abschluss der Reparaturen an der Notstromleitung Ferosplawnaja ist das Atomkraftwerk Saporoschje wieder an das Stromnetz angeschlossen, teilt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) mit. Die Reparaturen wurden während der von der IAEA vermittelten Feuerpause durchgeführt.

    Der Ausfall der externen Stromversorgung dauerte fast drei Tage, was bislang einer der längsten Vorfälle solcher Art war.

    Ein IAEA-Team überwacht weiterhin die Reparaturarbeiten, und zwar an der Schaltanlage des Wärmekraftwerks Saporoschje, sowie die Minenräumen nahe dem Kraftwerk, damit die Hauptstromleitung Dnjeprowskaja in Betrieb genommen werden kann.

    Generaldirektor Rafael Grossi äußert sich tief besorgt über die verstärkten Militäraktivitäten, was die wichtigsten Grundlagen der nuklearen Sicherheit gefährdet. Er rief zu größtmöglicher Zurückhaltung in der Nähe aller nuklearen Anlagen auf. Die IAEA sei weiterhin fest entschlossen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die nukleare Sicherheit während des Konflikts zu gewährleisten.

  • 18:58 Uhr

    NYT: Kiew leidet unter Mangel an Patriot-Raketen für Flugabwehr

    Die Ukraine sieht sich mit einem wachsenden Mangel an Raketen für Patriot-Flugabwehrsysteme konfrontiert, berichtet die New York Times (NYT). In den vergangenen Wochen verstärkte Russland seine Angriffe mit ballistischen Raketen und nutzte dabei eine bedeutende Schwäche der ukrainischen Armee aus, nämlich den Mangel an Patriot-Raketen. Infolgedessen können die westlichen Lieferungen mit der Anzahl russischer Raketen nicht mehr Schritt halten.

    Juri Ignat, Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, beschreibt die Lage gegenüber der Zeitung so: "Der Torwart steht vor dem Tor, und plötzlich fliegen zehn Bälle gleichzeitig auf ihn zu – er kann sie nicht alle fangen."

    Die Herstellung moderner Patriot-Abfangraketen braucht viel Zeit, ihre Bestände sind aufgrund des Konflikts mit Iran erschöpft, führt die NYT aus.

    Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin produzierte im vergangenen Jahr lediglich 620 Raketen. In den letzten drei Jahren erhielt die Ukraine über 1.600 Raketen. Dies entspricht nicht der Anzahl der von Russland abgefeuerten Munition, fasst die Zeitung zusammen.

  • 18:43 Uhr

    Gebiet Belgorod unter ukrainischen Angriffen – Kind verletzt

    Ein Minderjähriger ist durch die Detonation eines Sprengsatzes im Gebiet Belgorod verletzt worden, berichtet der regionale Krisenstab. Demnach explodierte die Sprengladung auf dem Gelände eines privaten Hauses. Der 13-jährige Junge erlitt eine offene Lungenverletzung sowie zahlreiche Splitterwunden am Gesicht und Körper. Er wird medizinisch behandelt.

  • 18:18 Uhr

    Kiews Truppen greifen Markt in LVR an – mehrere Verletzte

    Ukrainische Truppen haben den Zentralmarkt in Swatowo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit Drohnen attackiert. Wie der Chef des Gebiets Leonid Passetschnik bekannt gibt, wurden sieben Menschen verletzt. Sie erhalten medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

  • 18:00 Uhr

    AKW Saporoschje meldet ukrainischen Angriff – Transporthalle beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Transporthalle des Atomkraftwerks Saporoschje angegriffen. Wie das AKW in einer Mitteilung berichtete, wurden drei Fahrzeuge beschädigt, zwei davon gerieten in Brand. Außerdem wurden Zapfsäulen und die Verglasung der Halle beschädigt.

    Fachleute beobachten die Lage, die Strahlungswerte liegen weiterhin im Normbereich. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht.

    Ferner präzisierte die Führung des Kraftwerks, dass sich die Transporthalle im Industriegebiet der AKW-Stadt Energodar befindet. Verletzte gab es keine. Die Internationale Atomenergie-Organisation wird über den Vorfall informiert.

  • 17:22 Uhr

    Medien: Meloni erwägt Stubb als EU-Vertreter bei Ukraine-Verhandlungen 

    Laut einem Bericht der Zeitung Corriere della Sera könnte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den finnischen Präsidenten Alexander Stubb als EU-Vertreter bei den Ukraine-Verhandlungen vorschlagen.

    Ihrer Ansicht nach sollte ein Vermittler aus einem kleinen, aber angesehenen Land stammen und gut informiert sein. Zudem wäre es von Vorteil, wenn der Vertreter auch für Ukraine-Verbündete außerhalb der EU, etwa Norwegen und Großbritannien, sprechen könnte. Diesen Kriterien könnte Präsident Stubb entsprechen, schreibt die Zeitung.

    Mehr zum ThemaFinnlands Präsident Stubb: "Wir sollten mit Putin reden"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.